Synode des Evangelischen Dekanats Kronberg hat in Neuenhain getagt

veröffentlicht 24.01.2026, Dekanat Kronberg

Die Synode des Evangelischen Dekanats Kronberg hat am 23. Januar in Bad Soden-Neuenhain getagt. Haupt-Tagesordnungspunkt war der Doppel-Haushalt für die Jahre 2026 und 2027.

Die einleitende Andacht hielt Stefan Rexroth, Pfarrer der gastgebenden Kirchengemeinde Neuenhain. Als Gäste der Synode begrüßte Dr. Volkmar Oberklus, Präses und Vorsitzender des Dekanatssynodalvorstands (DSV), unter anderen Dr. Frank Blasch, Bürgermeister der Stadt Bad Soden. 

Danach präsentierte der Finanzausschussvorsitzende Michael Gelbert den erstmals gleich für zwei Jahre geplanten Doppel-Haushalt für 2026 und 2027, der nach inhaltlichen Rückfragen der Synodalen mehrheitlich beschlossen wurde. Das Haushaltsvolumen ist mit jeweils 4,4 Mio. EUR etwas höher im Vergleich zum Planung 2025 mit rund 4,0 Mio. EUR. Das liegt zum einen an höheren Zuschüssen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) u.a. für Strukturanpassungen und Personalkosten aufgrund von inflationsbedingten Gehaltsanpassungen. Zum anderen konnte das Dekanat EU-Drittmittel aus dem AMIF (Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds) einwerben, um verschiedene Projekte im Bereich Flüchtlings- und Migrationsarbeit umzusetzen. Aufgrund der abnehmenden Mitgliederzahlen innerhalb der Evangelischen Kirche werden die grundsätzlichen Zuschüsse der EKHN perspektivisch sinken. Um diese zurückgehenden Einnahmen aufzufangen, ist das Dekanat darauf angewiesen, strukturelle Einsparungen vorzunehmen sowie verstärkt Drittmittel und Spenden einzuwerben. Dies bildet sich in der Haushaltsplanung ab.

Die Synode des Dekanats Kronberg tagt das nächste Mal am 29. Mai in Eschborn, um bei dieser Sondersitzung den Gebäudebedarfs- und -entwicklungsplan im Rahmen des Zukunftsprozesses „ekhn2030“ zu beschließen. Die 30 Kirchengemeinden des Dekanats entsenden 70 Vertreter:innen in das regionale Kirchenparlament. Ein Drittel der Delegierten sind hauptamtlich Mitarbeitende der zukünftigen Verkündigungsteams (z.B. Pfarrer, Kirchenmusiker oder Gemeindepädagogen), zwei Drittel Ehrenamtliche aus den Kirchenvorständen.